Selbstständig mit dem Gründungszuschuss – Existenzgründer Businessplan

Der sogenannte Gründungszuschuss ist eine attraktive Förderung für Existenzgründer, die Anspruch auf Arbeitslosengeld Eins haben. Anspruch auf diese Förderung der Arbeitsagenturen hat jeder, der aus der Arbeitslosigkeit gründet und gewisse Voraussetzungen erfüllt.

Selbständig werden bei Arbeitslosigkeit

Zu diesen Voraussetzungen gehört, dass noch mindestens 90 Tage Anspruch auf Arbeitslosengeld besteht. Der Gründungszuschuss wird mindestens neun Monate in Höhe des zuletzt beanspruchten Arbeitslosengeldes plus einer Pauschale von 300 Euro ausbezahlt. Diese Zahlungen sollen den Lebensunterhalt des Gründers sichern. In dieser Zeit soll die Selbstständigkeit auf die Beine gebracht werden. Dieser Zeitraum ist allerdings keine „Schonzeit“, sondern eher knapp bemessen. Es ist gar nicht einfach, in dieser Zeit ein tragfähiges Unternehmen aufzubauen.

Gründungszuschuß für Existenzgründer – Förderung Selbständigkeit

Um den Gründungszuschuss zu bekommen, muss zuvor einen Antrag bei der Arbeitsagentur stellen. Der formale Ablauf ist wichtig, um die Förderung zu erhalten. Es muss ein Businessplan erstellt werden, dieser muss bei einer fachkundigen Stelle (z. B. bei Kammern, einem Gründungs- oder Steurberater etc) vorgelegt werden. Mit einer sogenannten Tragfähigkeitsbestätigung bescheinigt die fachkundige Stelle die Durchführbarkeit von Unternehmen. Neben Businessplan, Tragfähigkeitsbescheinigung und fertig ausgefülltem Antrag muss der Arbeitsagentur außerdem eine Gewerbeanmeldung bzw. für Freiberufler eine steuerliche Anmeldung beim Finanzamt vorgelegt werden. Wer für seinen Beruf eine Zulassung braucht, muss diese vorweisen können. Wer aus der Arbeitslosigkeit seine Existenzgründung mit einer guten Absicherung starten will, sollte sich bei seiner Arbeitsagentur über diese gute Förderung informieren.

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Infos Autor Artikel: Andrea Claudia Delp E-Mail: seo(at)amaveo(dot)de
Eintrag ins Artikelportal: Datum 28.02.2011